38. Jüdischen Kulturtage München 2024 15. Oktober – 9. Dezember 2024
37. Jüdische Kulturtage München 14. Nov. – 11. Dez. 2023
Seit 37 Jahren setzen die jüdischen Kulturtage München ein Highlight im Münchner Kulturherbst und geben Einblicke in die Vielfalt und den Reichtum der jüdischen Kultur und Tradition. Für das Programm 2023 konnte die Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e. V. München renommierte Vertreter der jüdischen Kulturszene für einen Beitrag zu diesem Festival jüdischen Lebens gewinnen. So setzt das Kulturfest in unserer Münchner Stadtgesellschaft ein festes Zeichen der Verbundenheit und Toleranz und gegen Rassismus und Antisemitismus. Der Festakt mit Traditionskonzert im Klezmer-Stil, die Ausstellung „Zeichnen gegen das Vergessen“ von Manfred Bockelmann und die autobiografische Lesung aus der jüdischen Nachkriegszeit „Ich bin ein Zebra“ von Erwin Javor sowie Kooperationen mit der „Operation Finale“-Ausstellung und der „Stones“-Theaterperformance setzen die Programmhighlights. „Zeichnen gegen das Vergessen“ Die Werkreihe ZEICHNEN GEGEN DAS VERGESSEN von Manfred Bockelmann berührt in ihrer Intensität und Menschlichkeit. Dem Künstler gelingt es in einmaliger Weise, die jüngsten Opfer des grausamen NS-Regimes mit seinen Portraitwerken aus dem Dunkel des Vergessens ins Licht des Erkennens und Erinnerns zu holen. Über seine Ausstellung sagt Bockelmann „Ich möchte diese Kinder zurückholen aus der Dunkelheit und ich werde meine Portraits weiter zeichnen, solange ich kann.“ Der mehrfach ausgezeichnete Film von Regisseurin Bärbel Jacks über das Kunstprojekt ist eine Verneigung vor den mehr als 1,5 Millionen Kindern, die von den Nazis ermordet wurden, und erinnert zugleich an die Überlebenden, die mit dem Unbegreiflichen bis heute leben. (Ausstellung vom 13.11. – 16.11.2023). Grußworte: Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Prof. Dr. Michael Piazolo, Bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultus, Dr. Ludwig Spaenle, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Rezitation: Sunnyi Melles. Anmeldung zur Vernissage, Besuchen & Führungen für Schulklassen: info@juedischekulturmuenchen.de oder telefonisch 089 35612486 „Die Sprache der Kultur verbindet“ Zum Festakt der 37. Jüdischen Kulturtage München präsentiert das Orchester „Noya“ mit Refael Mirila, unter der Schirmherrschaft von Dieter Reiter, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München, eine musikalische Reise in die Welt jüdischer Melodien. Die hochtalentierten Zwillinge Franziska & Melanie Überreiter verzaubern das Publikum mit jüdischen Klängen des Broadways. Grußworte: Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Georg Eisenreich, Bayerischer Staatsminister für Justiz, Dieter Reiter, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München Ehrengast: Karin Baumüller-Söder Moderation: Uschi Dämmrich von Luttitz Preise: 18.- € € 5.- € ermäßigt (Schüler, Studenten, Rentner und Inhaber des München Pass Tickets: www.muenchenticket.de „Ich bin ein Zebra: Eine jüdische Odyssee“ Vom Schtetl nach Budapest, von Budapest nach Wien und nach Israel führt Erwin Javors Zeitreise. Sie ist eine Liebeserklärung an seine Eltern, deren Geschichten und Erzählungen über eine heute verlorene Welt ihn geprägt haben. Der jüdische Humor und seine Witze vermengen sich in der Erzählung wie ein Mosaik mit Geschichte und persönlichen Anekdoten aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. So erlebt das Publikum eine bewegte Familiengeschichte, erzählt mit jüdischem Witz, Selbstironie und tragikomischen Pointen. Der bekannte Schauspieler, TV-Star und Kabarettist Heinz Marecek liest Unterhaltsames in der Tradition der Wiener Kaffeehausliteraten aus dem Buch des österreichischen Unternehmers und Publizisten Erwin Javor. Grußwort: Dr. Ludwig Spaenle, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus Preise: 10.- € / 5.- € ermäßigt (Schüler, Studenten, Rentner und Inhaber des München Pass) Tickets: www.muenchenticket.de „Klezmer, Candles & Chanukka“ Konzert der „Klezmer Angels“ Die „Klezmer Angels“ mit Pianistin Inna Surzhenko und den Sängerinnen Svea Zhidetskaya und Margarita Hayer begeistern mit einem besinnlichen Potpourri von beseelten Klezmer-Songs bis hin zu Musical-Evergreens jüdischer Komponisten. Gemeinsam entzünden wir die 5. Chanukka Kerze und genießen die Channukah-Spezialitäten, um die Tradition dieses Feiertags der Münchner Stadtgesellschaft vorzustellen und ein festes Zeichen des Miteinanders zu setzen. Preise: 9.- € / 5.- € ermäßigt (Schüler, Studenten, Rentner und Inhaber des München Pass) Tickets: www.muenchenticket.de „STONES“ – Theaterperformance mit anschließender Diskussionsrunde Anlässlich des 85. Jahrestags der „Reichspogromnacht“ kommt das Performance-Theaterstück „Stones“ von Yinon Tzafrir zur Aufführung. Es erweckt ein ganzes Monument heldenhafter Kämpfer zum Leben. Als Inspiration diente das Denkmal zum Aufstand im Warschauer Ghetto 1943. Durch subtiles Schauspiel, einen einzigartigen Soundtrack und originelle visuelle Metaphern kreiert die Schauspielgruppe „Orto-Da“ eine neue Theatersprache. Anschließend findet eine Diskussionsrunde mit Dr. Andreas Heusler, Sachgebietsleiter im Stadtarchiv München für Zeitgeschichte und Jüdische Geschichte, statt. Anmeldung unter: Rajber.events@t-online.de In Kooperation mit: Kulturreferat der Landeshauptstadt München DIG Deutsch-Israelische Gesellschaft e. V., Junges Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Initiative 27. Januar „Operation Finale: Die Ergreifung & der Prozess von Adolf Eichmann“ Die Ausstellung, die erstmals in Deutschland gezeigt wird, gibt Einblicke in die geheime Geschichte hinter der Entdeckung und Ergreifung von Adolf Eichmann in Argentinien, einem der berüchtigtsten Täter des Holocaust. Ermöglicht wurde die Ergreifung des „Architekten der Shoah“ durch die Initiative und Beharrlichkeit des hessischen Generalstaatsanwalts Fritz Bauer und der Agenten des Mossad. Die Ausstellung wurde in den USA (Maltz Museum) mit israelischer Unterstützung (Mossad – dem israelischen Geheimdienst – und ANU – dem Museum des jüdischen Volkes) entwickelt. Der Eichmann-Prozess war das erste Strafverfahren gegen einen Holocaust-Täter. In historischer, pädagogischer, juristischer und kultureller Hinsicht verankerte der Prozess den Massenmord an den europäischen Juden im Bewusstsein der Weltöffentlichkeit. Sonderausstellung im Museumseintritt enthalten, Erw. € 7,-, ermäßigt € 5,-, Kinder unter 18 Jahren frei, Mitglieder des Freundeskreises frei Sonderführung für die jüdischen Kulturtage: 24. November 2023, 16:00 Uhr Sonderführung des Kurators Avner Avraham (ehemaliger Mossad-Agent) und Avners Wandel vom operativen Agenten zum Ausstellungskurator (Sprache: Englisch) Anmeldung unter: info@juedischekulturmuenchen.de In Kooperation mit: Adolf Rosenberger gGmbH
36. Jüdische Kulturtage München 28. Nov. – 21. Dez. 2022
35. Jüdischen Kulturtage München 2021

Ganz herzlich laden wir Euch zur virtuellen Eröffnung der 35. Jüdischen Kulturtage München Online am 14. November 2021, 20:00 – 21:00 Uhr ein. Lasst Euch inspirieren vom Jewish Chamber Orchestra Munich mit wunderbaren chassidischen Niggunim und mitreißenden jiddischen Melodien. Persönlichkeiten aus Politik, Kunst und Kultur setzen mit ihren Grußworten ein festes Zeichen für ein offenes Miteinander, Solidarität und Toleranz in unserer Gesellschaft. Wir freuen uns, wenn Ihr auch dieses Jahr wieder begeistert zuschaut und uns mit Euren zahlreichen Clicks unterstützt, denn so tragen wir unsere jüdische Kultur im Herzen und hinaus in die ganze Welt. Hier unser Link zum Zuschauen: www.juedischekulturtage-live.de www.facebook.com/juedischekulturtage Unser ganzes Programm findet Ihr unten. » zur Pressemitteilung Alles Liebe, Judith Epstein Vorsitzende der Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V. Programm der 35. Jüdischen Kulturtage München 2021 Donnerstag, 11. November 2021, 20 Uhr, Münchner Volkstheater, Tumblingerstr. 29, 80337 München „Erlaubst du wohl, dir ein Geschichtchen zu erzählen?“ Jüdische Lebenswege auf deutschen Bühnen Ein literarisch-musikalischer Abend Musik: Jewish Chamber Orchestra · Texte: Gesine Cukrowski und Götz Otto In Kooperation mit der Volksbühne München e.V. zum Bund Deutscher Volksbühnen Karten unter: » Volkstheater München Ticket Sonntag, 14. November 2021, 20 Uhr, Eröffnungsabend Online – www.juedischekulturtage-live.de Chassidische Niggunim und jiddische Melodien Jewish Chamber Orchestra Munich Grußworte und Beiträge Dienstag, 16. November 2021, 13Uhr, Olaf-Gulbransson-Museum Tegernsee „Marc Chagall. Eine Liebesgeschichte. Daphnis & Chloé und andere Werke“ Führung durch die Ausstellung In Kooperation mit der Olaf Gulbransson Gesellschaft e.V. Tegernsee » zum Weiterlesen: Die Chagall-Fenster in Mainz Dienstag, 23. November 2021, 19 Uhr, Jüdisches Museum München Suchers Leidenschaften: Szenischer Vortrag „Paul Celan“ mit C. Bernd Sucher und Ingrid Resch In Kooperation mit der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom und dem Jüdischen Museum München Anmeldung über » eveeno Donnerstag, 25. November 2021, 11 Uhr, Online-Streaming – www.juedischekulturtage-live.de „Zahor – erinnere Dich“, Film Grußwort von Werner Karg, Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus Dienstag, 7. Dezember 2021, 18 Uhr, Gasteig München „Lomir singen Liedelach“ – Jiddische Lieder und Melodien Stargast: Lea Kalisch Luisa Pertsovska (Klavier) und jüdische Sänger*innen aus München Grußworte: Dr. Ludwig Spaenle, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus · Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der IKG München und Oberbayern (angefragt) KARTEN UNTER: www.muenchenticket.de Dezember 2021 oder Januar 2022 (genauer Termin wird noch bekannt gegeben) L ’ Dor va Dor Ein Generationengespräch über die Entwicklung des Judentums in Deutschland Mit einem Grußwort von Dr. Ludwig Spaenle, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus Teilnehmer: Laura Cazés, Leeor Engländer, Dr. Charlotte Knobloch (angefragt), Benjamin Nägele, Richard C. Schneider · Moderation: Ilanit Spinner
Forschen, um zu verstehen – Simon Snopkowski Preisverleihung 2018

Rund 300 Gäste aus Politik und Kultur kamen am 19. Juli auf Einladung der Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition ins Münchner Cuvilliéstheater, um an der festlichen Simon-Snopkowski-Preisverleihung 2018 teilzunehmen. Kultusminister Bernd Sibler übermittelte in Vertretung von Ministerpräsident Dr. Markus Söder die Grüße der Bayerischen Staatsregierung und betonte: „Der Simon-Snopkowski-Preis wurde ins Leben gerufen, um eine Brücke der Verständigung und Versöhnung zu bauen. Er richtet sich gezielt an unsere jungen Menschen. Sie gestalten die Welt von morgen. Ich bin stolz auf die großartige Forschungsarbeit, die enorme Kreativität und den Ideenreichtum der ausgezeichneten Arbeiten.“ Ausdrücklich dankte Kultusminister Sibler der Ehrenvorsitzenden Ilse Ruth Snopkowski für ihr großartiges Engagement gegen das Vergessen und für die Erinnerung.
Fahrt zur Gedenkstätte Flossenbürg

Eindrücke von Chaim Frank Am 22. April 2018 lud die Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V. in Kooperation mit der Stiftung Bayerische Gedenkstätten zu einer Tagesfahrt zur KZ-Gedenkstätte Flossenbürg ein. Es war – bei strahlendem Wetter – eine bewegende Bus-Fahrt von München nach Flossenbürg. Nachdem der Gemeinde-Rabbiner Brodman, dessen Gattin ebenfalls teilnahm, mit dem „T’filat ha-Derech“ (Gebet der Landreise) die Reise gesegnet hatte, konnten die Teilnehmer aus München gewiss sein, den Ausflug in sicheren Händen zu wissen. „Der Mensch denkt … G’t lenkt“, heißt ein bekanntes Sprichwort, aber an diesem Tag ‘lenkte’ auch ein tüchtiger Fahrer, Herr Hoffmann, der überdies auch noch während der Fahrt lustige Anekdoten zu berichten wusste, den vollen Bus. Frau Ilse Snopkowski, die den Tagesausflug organisiert hatte, informierte während der dreistündigen Busfahrt ausführlich über die Geschichte der Gedenkstätte, in der dank des Engagements ihres Mannes, dem ehemaligen Präsident des Landesverbands der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern, Dr. Simon Snopkowsi sel. A, seit 1994 auch eine jüdische Gedenkstätte errichtet worden war. Sie kam in Begleitung ihres Sohnes Dr. Peter Snopkowski. Großer Dank gilt auch Frau Anat Rajber, die sich den ganzen Tag über liebevoll um die Reisegruppe kümmerte!
Ausstellung im bosco Kulturzentrum Gauting

Hoffnung trotz allem: Jüdisches Leben in Bayern ab 1945 Die Ausstellung „Hoffnung trotz allem“ zeigt jüdisches Leben in Bayern ab 1945 und enthält Bilder und Erinnerungstexte aus dem DP-Lager Gauting. Die Informationstafeln vermitteln eine Vorstellung davon, wie sich Überlebende des Holocaust wieder ein einigermaßen normales Leben aufgebaut haben. Ausstellungsdauer 26.04.-18.05.2018 Eröffnung Mi 25.04.2018 | 19:00 Uhr Begrüßung Dr. Brigitte Kössinger, Erste Bürgermeisterin Gemeinde Gauting Einführung Dr. Andreas Heusler, Stadtarchiv München Ilse Ruth Snopkowski, Vorsitzende der Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V. Musik FOLKADU, Yael Gat (Trompete und Gesang) und Simon Japha (Akkordeon, Gesang, Percussion) bringen traditionelle und moderne israelische/jüdische Kompositionen auf die Bühne: www.folkadu.com Dauer der Ausstellung bis 18.05.2018 zu den Öffnungszeiten des bosco und während der Abendveranstaltungen Öffnungszeiten: Di, Do, Fr 9:00 – 12:00 + 15:00 – 18:00 Mi 9:00 – 12:00 | Sa 10:00 – 12:00 Näheres zur Ausstellung
Hinweis auf eine Neuerscheinung

Versteckt unter der Erde – Die Überlebensgeschichte der Familie Kasten von Dina Dor-Kasten Herausgeberin: Ruth Snopkowski erschienen im Metropol-Verlag Berlin mit Unterstützung der Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V. ISBN 978-3-86331-299-2 Buchvorstellungen für Bildungsinstitute buchbar unter juedischekulturmuenchen@t-online.de